Samstag, 20. Mai 2017

Julie Cohan - Der Tag, an dem der Sommer begann

○•* Rezension *•○


★★★★★   (5 von 5 Sterne)




Inhalt: 

"Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann?"

Die 80 jährige Honor hat einst ihren Sohn verloren. 
Sie lebt zurückgezogen in ihrem Haus, welches sie liebt.
Doch eines Tages hat Honor einen Unfall, 
- sie stürzt die Treppe runter und bricht sich die Hüfte.
Jetzt ist es an der Zeit, dass sich Honor eingestehen muss, dass sie Hilfe braucht.
Das Krankenhaus informiert ihre Schwiegertochter Jo, 
die Frau, die ihr ihren Sohn Stephen "weggenommen"  hat.
Jedoch ist Jo´s Tochter Lydia noch die einzige lebende Verwandte von Honor.
Und obwohl die Sympathien von Honor und Jo nicht sonderlich groß zueinander sind, 
bietet Jo ihr ihre Hilfe an.
Honor zieht zu Jo, Lydia und ihren beiden Geschwistern, es beginnt eine 
wundervoll - traurig - schöne Zeit, doch ob sie sich wirklich näher kommen und ihre Geheimnisse preisgeben werden ?

Meinung:

Mich hatte der Klappentext sehr angesprochen, 
da ich im Moment in einer ähnlichen Konstellation lebe.
Honor wirkt anfangs etwas unsympathisch durch ihre Kühlheit.
Jo ist die liebevolle Mutter dreier Kinder, die versucht alles gut zu managen 
und alle zufrieden zu stellen.
Lydia ist ein normaler Teenie und etwas aufbrausend und frech.
Erzählt wird die Geschichte abwechselt über Jo, Lydia und Honor, 
wodurch man schnell alle gut kennen und sie auch lieben lernt.
Ich war von der ersten Seite an gefesselt und sehr neugierig, wie die Geschichte wohl ausgeht, 
bzw. was hinter den Geheimnissen steckt.
Man schließt die Protagonisten wirklich sehr ins Herz, 
und am Ende hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen.


Fazit:  

Wer eine herzzerreißende, schöne und doch etwas traurige Geschichte sucht, 
wird mit diesem Buch sehr zufrieden sein.
Ich kann es weiterempfehlen.









Titel: Der Tag, an dem der Sommer begann
Autor: Julie Cohan
Verlag: Diana Verlag
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 13. März 2017
Seitenzahl: 432  Seiten
Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 3,4 x 18,6 cm
Originaltitel: Falling


Preis;
Buch: 9,99 € (Taschenbuch)
Kindle: 8,99 €


Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453359127
ISBN-13: 978-3453359123


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Vielen Dank an Randomhouse und den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar

Montag, 15. Mai 2017

Uwe Hauck - Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse

○•* Rezension *•○


★★★★★   (5 von 5 Sterne)




Inhalt: 

Uwe Hauck könnte eigentlich glücklich mit seinem Leben sein, denn er hat einen guten Job, eine liebevolle Frau und 3 bezaubernde Kinder.
Doch innerlich zerreißt ihn die Panik und die schlimmen Gedanken 
- denn Uwe Hauck leidet an Depressionen.
Eines Tages weiß er weder ein noch aus und beschließt, es selbst zu beenden.
Er denkt, mit seinem Suizid wären alle endlich froh, ihn nicht mehr als "Last" zu haben.
Glücklicherweise scheitert sein Selbstmordversuch 
und Uwe Hauck wird in die Psychiatrie eingeliefert.
Von da an schildert er in seinem aktuellen Buch ´´Depression abzugeben´´, 
seine Erlebnisse wie er den Klinikaufhenhalt und die Zeit danach erlebt hat.
Er erzählt, wie es ist, mit Depression zu leben und das Leben trotz Schwierigkeiten zu meistern.


Meinung:

Als ich das Buch entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Als selbst Depressive war ich neugierig, wie andere Leute die Depression empfinden, ob es Parallelen gibt.
Ja, es gibt sie. Uwe Hauck hat in seinem Buch die ganzen Gefühle 
und Gedanken niedergeschrieben, die auch mich täglich begleiten.
Man erlebt seine schweren Phasen, aber auch seine guten Phasen 
- und trotzdem hat Uwe Hauck immer versucht, den Humor nicht zu verlieren.
Seine Twitterposts waren immer sehr amüsant.
Ob das Buch etwas für depressive Menschen ist, muss jeder für sich entscheiden, 
mir persönlich war sehr vieles nicht neu, aber trotzdem interessant.
Für Angehörige von Depressionskranken oder Menschen die mit Depressionskranken zu tun haben, 
ist es das ideale Buch, um wirklich zu erfahren, wie es Menschen mit Depressionen geht.


Fazit: 

Für Menschen, die wirklich mal wissen wollen, wie es depressiven Menschen geht, was sie denken und welchen Kampf sie täglich durchmachen müssen, ist es das ideale Buch.
Ich kann es wirklich weiter empfehlen.










Titel: Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse
Autor: Uwe Hauck
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2017
Seitenzahl: 432  Seiten
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,5 x 18,5 cm

Preis;
Buch: 10,00 € (Taschenbuch)
Kindle: 8,49  €


Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404609220
ISBN-13: 978-3404609222


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Vielen Dank an Uwe Hauck und Lesejury für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 18. April 2017

Jack Ketchum - Lebendig

○•* Rezension *•○


★★★★★   (5 von 5 Sterne)



Inhalt: 

Sara hat einen Entschluss gefasst, das Kind was sie in sich trägt, kann sie nicht behalten. Auf dem Weg zur Abtreibungsklinik wird Sara von 2 unbekannten verschleppt 
und wacht später in einer Holzkiste wieder auf.
Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.
Was wollen ihre Entführer und was wird mit Sara geschehen ?
Es beginnt eine äußerst brutale Zeit, die sich Sara nicht mal in ihren schlimmsten Träumen vorstellen konnte.


Meinung:

Als erstes muss ich sagen, dass dieser Roman mir doch eher wie ein Thriller vorkam.
Spannend bis zur letzten Seite, wobei ich bei dem Ende erst später verstand, dass es sich um das Ende Handelte, denn hinterher folgen noch 2 interessante Kurzgeschichten.
Leider war der Übergang von der Geschichte bis zu den Kurzgeschichten sehr unübersichtlich, dass ich etwas verwirrt zum Schluss war, da ich immer noch dachte es wäre die Hauptgeschichte.
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch verschlungen. Spannung pur, man zittert und leidet richtig mit. 
Die Thematik hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es etwas traurig ist, das Sara das Baby nicht von Anfang an behalten kann.
Zwischenzeitlich erfährt man auch die Hintergründe der Charaktere, was einen noch mehr Sinn ergibt, wieso diese Geschichte so verläuft.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.


Fazit: 

Jeder der das Buch lesen möchte, sollte sich im klaren sein, dass es sich hierbei um keinen "normalen" Roman handelt, es gleicht eher einen Thriller.
Wer aber damit gut zurecht kommt, den kann ich das Buch nur empfehlen.







Titel: Lebendig
Autor:  Jack Ketchum (Pseudonym),Dallas Mayr
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 12. Mai 2014
Seitenzahl: 224  Seiten
Originaltitel: Right to Life
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3 x 18,5 cm


Preis;
Buch: 8,99 € (Taschenbuch)
Kindle: 7,99  €

Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453676580
ISBN-13: 978-3453676589

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Mittwoch, 12. April 2017

Mats Olsson - Demut

○•* Rezension *•○

★★★☆☆   (3 von 5 Sterne)



Inhalt: 

Der ehemalige Journalist, Harry Swenson hat eine geheime Leidenschaft, doch diese Leidenschaft wirft sein "normales" Leben völlig aus der Bahn.
Eines Tages, als ein Date nicht so verlief wie erhofft, kehrte Harry in sein Hotel zurück und bemerkte, dass die Nachbartür ein Stück offen stand. Von der Neugier gepackt, betrat er das Zimmer und fand den Sänger Tommy Sandell betrunken und schlafend vor, neben ihm eine junge Frau -tot. Harry schnappte sich sein Telefon und rief seinen Bekannten, einen Journalisten an. Er witterte eine große Story, doch wie groß diese wirklich noch werden soll, ist ihm bis dahin nicht bewusst. Die Unbekannte neben Tommy Sandell wurde nicht nur ermordet, sondern bekam auch ihren Hintern versohlt. Mit der Zeit tauchen auch andere Frauen auf, die auch diese Bestrafung über sich ergehen lassen mussten.
Wer ist derjenige, der die Frauen quält und ermordet ? Welche Rolle spielt Harry dabei ?

Meinung:

Mats Olsson verfasste die Geschichte auf mehr als 700 Seiten. Der Schreibstil ist recht flüssig und gut lesbar, jedoch war die Geschichte für mich einfach zu lang gezogen.
Am Anfang wurden ständig Dinge aufgezählt, die meines Erachtens einfach zu lang waren. 2-3 hätten ausgereicht, um die Aussage zu verstehen, doch es wurden anfangs oft 6-7 Dinge aufgezählt und das leider mehrmals, so dass es etwas nervig wurde.
Die Thematik war für mich etwas Neues was mir gefiel, jedoch habe ich sehr lange gebraucht, um in die Geschichte wirklich einzutauchen. Zwischenzeitlich waren ein paar Stellen spannend, zumal die Geschichte von 2 Seiten erzählt wurde. Einmal von Harry in der Ich-Form und einmal vom Täter in der Er-Form, doch auch bis ich das verstand, habe ich ein paar Kapitel gebraucht.
Ich glaube, wäre es nur auf 300-400 Seiten geschrieben und viele uninteressante Dinge weggelassen worden, wäre ich sicherlich begeisterter gewesen. Die Protagonisten fand ich sympatisch, aber ich konnte sie nicht wie bei anderen Büchern ins Herz schließen. Mit der Zeit wurden es auch zu viele und ich verlor den Überblick.
Von mir gibt es 3 Sterne, weil ich das Thema interessant fand und das Ende ganz in Ordnung war.

Fazit:  

Durchgehende Spannung war leider nicht vorhanden. Für mich einfach zu lang gezogen und ich habe mich mehr durchgekämpft, um es zu beenden. Wer einen richtig fesselnden Thriller sucht, wird vielleicht enttäuscht. Wer eine nette Geschichte mit etwas Spannung sucht, dem kann ich dieses Buch empfehlen.







Titel: Demut
Autoren:  Mats Olsson
Verlag: btb Verlag
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 27. Februar 2017
Seitenzahl: 736 Seiten


Preis;
Buch: 14,99 € (Taschenbuch)
Kindle: 11,99  €



Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442714648
ISBN-13: 978-3442714643




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Vielen Dank an Randomhouse und den btbVerlag  für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 31. März 2017

José Saramago - Die Stadt der Blinden

○•* Rezension *•○


★★★★☆   (4 von 5 Sterne)



Inhalt: 

In einer Stadt, die namentlich nicht genannt wird, erblindet plötzlich ein Mann in seinem Auto, während er an der Ampel wartet, dass diese auf Grün überspringt.
Der Mann sieht jedoch alles Weiß statt Schwarz. 
Kurz darauf erblinden weitere Menschen auf die gleiche mysteriöse Art.
Niemand weiß, wo diese plötzliche Epidemie herkommt oder wie sie zu verhindern ist.
Die Regierung sieht nur einen Ausweg: alle betroffenen in eine abgelegene Irrenanstalt zu verfrachten und unter Quarantäne zu stellen.
Die Blinden werden zwar von außen von Soldaten bewacht, 
jedoch sind sie in dem Gebäude auf sich allein gestellt.
Als jedoch eines Tages noch mehr Blinde ins Gebäude geführt werden, 
kommt es zu einem Ausnahmezustand. 
Nicht nur, da nicht genug zuessen vorhanden ist, auch die Schlafplätze sind nicht ausreichend.
Wer ist Freund, wer ist Feind ? Es folgt ein harter Kampf ums Überleben. 


Meinung:

Als erstes muss ich sagen, dass ich die Thematik klasse finde.
So ein Buch wie dieses, habe ich zuvor noch nicht gelesen.
José Saramagos Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, 
denn es gibt keine Anführungszeichen bei wörtlichen Reden, 
keine Satzzeichen und auch keine Namen werden genannt.
Doch das mit den nicht genannten Namen ist kein Problem, 
da die Personen immer gut beschrieben werden, damit man weiß, 
um wen es gerade geht.
Nach ein paar Seiten hat man sich auch an den Schreibstil gewöhnt, so dass man flüssig lesen kann.
Es ist eine anspruchsvolle Lektüre, 
dadurch hatte ich bei ein paar Sätzen oder Aussagen Probleme hinterher zu kommen. 
An diesen Stellen fiel es mir schwer, gedanklich nicht abzuschweifen 
- ich bin eher der Mensch, der die einfache Ausdrucksform bevorzugt.
Nichtsdestotrotz hat mich diese Geschichte fasziniert. 
Man stellt sich selbst die Frage: Wie würde man selbst in einer solchen Situation klar kommen ?
Die Hauptcharaktere beginnt man schnell zu mögen, 
fühlt mit ihnen mit und kann viele Handlungen nachvollziehen.
Mir hat das Buch, trotz der für mich schwierigen Stellen, 
sehr gut gefallen. Deshalb vergebe ich 4 tolle Sterne.


Fazit:  

Man sollte sich im Klaren sein, dass es keine leichte Lektüre zum Lesen ist, 
also keine Geschichte die man mal eben schnell nebenbei lesen sollte. 
Wer sich jedoch die Zeit zum lesen nimmt, wird gut in die Geschichte eintauchen können.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.






Titel: Die Stadt der Blinden
Autoren:  José Saramago
Verlag: btb Verlag
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 8. September 2015
Seitenzahl: 400 Seiten


Preis;
Buch: 10,99 €(Taschenbuch)
Kindle:  9,99 €

Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442745292
ISBN-13: 978-3442745296

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Vielen Dank Randomhouse an für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 26. März 2017

Gewinnspiel

Liebe Leser meines Blogs :-)

Bei Faceboog auf meiner Seite Sue´s Büchertraum läuft ein tolles Gewinnspiel.
Schaut gerne vorbei und über die Teilnahme würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Eure Suse


Dienstag, 21. März 2017

Alex T. Watney - Dunkle Tage

○•* Rezension *•○


★★★★★   (5 von 5 Sterne)




Inhalt: 

"Eine Geschichte über Liebe, Familie, Verrat, Verschwörung und Hass."

Die 21 jährige Zoey führt ein unscheinbares Leben.
Sie lebt zusammen mit ihren Eltern in Boston und geht in Lancaster zur Uni.
Als eines Tages jedoch der ganze Strom in der Stadt ausfällt, herscht Ausnahmezustand.
Zoeys normales Leben wird aus den Fugen gerissen und Zoey muss ihren Mut beweisen.
Ob sie dieser Situation standhalten kann ?


Meinung:

Eine spannende Kurzgeschichte mit Film-potential.

Ich konnte ab der ersten Seite super abtauchen.
Wenn eine Frage offen war, wurde diese kurz darauf beantwortet
- ohne jedoch die Spannung vorweg zu nehmen.
Der Klappentext verrät nicht so viel, wie eigentlich in dieser Geschichte steckt
 - was für mich eine freudige Überraschung war.
Alex T. Watney schreibt in einem schönen, flüssigen und nicht komplizierten Stil,
so dass man ohne Probleme in die Geschichte eintauchen kann und sofort gefesselt ist.
Die Schrift ist angenehm und nicht zu klein.
Die Charaktere, besonders Zoey, fand ich sehr sympatisch.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr und sind passend zu der Geschichte.
Als ich mit der letzten Seite fertig war, hätte ich am liebsten weiter gelesen.
Von mir gibt es 5 Sterne.


Fazit:  

Es ist keine übliche Liebesgeschichte, denn es beinhaltet viel Spannung und unvorhersehbare Situationen, mit einem überraschenden Ende.
Ich kann dieses Buch weiter empfehlen 
und bin schon auf weitere Werke von Alex T. Watney gespannt.









Titel: Dunkle Tage -Blackout
Autoren:  Alex T. Watney
Verlag: Books on Demand
Genre: Kurzroman
Erscheinungsdatum: 3.März 2017
Seitenzahl: 112 Seiten


Preis;
Buch: 5,99 € (Taschenbuch)
Kindle: 2,99 €

Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3743124785
ISBN-13: 978-3743124783


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Vielen Dank an Alex T. Watney für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 15. März 2017

Natalie Tielcke -Kaltes Verlangen

○•* Rezension *•○

★★★★☆  (4 von 5 Sterne)

Inhalt: 
Die junge und gebildete Kim lebt ihr Hobby, das Beobachten von Menschen, in ihrer Freizeit aus. 
Kim ist neugierig und möchte viel über die Menschen, die sie faszinieren herausfinden. Es hat sich bei Kim schon so manifestiert, dass es schon mehr stalken ist, als nur zu beobachten.
Eines Tages sitzt sie im Zug und ihr fällt eine junge, hübsche Frau auf- diese duftet auch hervorragend, also beschließt Kim ihr zu folgen.
Kim findet heraus, wo die hübsche Frau mit ihrem Freund wohnt, und beschließt, jeden Abend sich in Position zu setzen, um beide auszuspionieren.
Die junge Frau Anna schließt ihren Freund Max jede Nacht in einem nicht einsehbaren Zimmer ein.
Kim möchte herausfinden was das Ganze auf sich hat, was der hübsche Max wohl zu verbergen hat. 
Doch Kims Neugier führt sie in eine bizarre Welt, in der nichts zu sein scheint, wie es dem Anschein nach hat.


Meinung:
Ein außergewöhnlicher Thriller, der mich anfangs wirklich überzeugt hat.
Man lernt alle Charakter gut kennen und erfährt mit der Zeit auch die Vorgeschichten. 
Oft überlegt man, warum etwas so ist oder war und entwickelt selbst Theorien, die zum Ende hin alle über einen Haufen geworfen werden - das gefiel mir sehr gut.
Die Spannung war enorm groß und man will das Buch anfangs kaum aus der Hand legen.
Zwischenzeitlich gibt es immer kurze Tagebucheinträge, die zu einer Vorgeschichte gehören, wo man aber erst zum Schluss erfährt, was diese auf sich haben und warum sie in dem Buch erwähnt werden.
Der Schluss konnte mich persönlich aber nicht so überzeugen. Meines Erachtens nach endete es einfach zu abrupt und es wurde etwas unglaubwürdig, weshalb ich das Buch nur mit 4 Sterne bewerte.


Fazit:  
Ich bin etwas zwiespaltig. Von Anfang bis zur Mitte ist das Buch wirklich richtig gut. Der Schluss konnte mich nicht überzeugen, aber das heißt ja nicht, dass es anderen Lesern genauso ergehen wird.
Deshalb würde ich das Buch weiter empfehlen.






Titel: Kaltes Verlangen
Autoren:  Natalie Tielcke
Verlag: Bastei Entertainment
Genre: Psychothriller
Erscheinungsdatum: 1. März 2017
Seitenzahl: 338 Seiten

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Preis;
Buch: 12,90 € (Taschenbuch)
Kindle: 6,99 €

Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3741300314
ISBN-13: 978-3741300318


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Vielen Dank an Lesejury und Natalie Tielcke für des Ebook-Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 8. März 2017

Ava Reed - Wir fliegen wenn wir fallen

○•* Rezension *•○


★★★★★  (5 von 5 Sterne)


Inhalt: 

Der Tod verändert manches Leben.
Die 19 Jährige Yara könnte eigentlich glücklich sein, doch ein hartes Schicksal begleitet sie, 
bis hin zu nächtlichen Alpträumen.
Täglich geht sie zu dem alten Mann Phil, ins Altersheim, um ihn vor zu lesen. 
Eine besondere Freundschaft verbindet die beiden.
Phils Enkel Noel ist ein aufmüpfiger Junge, auch er hat ein Schicksalsschlag erleiden müssen,
 was ihm zu den macht der er ist.
Yara und Noel sind zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein können, 
und doch müssen beide eine große Reise antreten.
Als Phil eines Tages stirbt hinterlässt er ihnen eine Liste, mit 10 Wünschen, 
die beide zusammen erfüllen sollen.
Doch das Problem ist, dass Yara Noel nicht ausstehen kann, und umgekehrt ist es ebenso. 
Doch beide wollen Phils letzten Wunsch erfüllen 
und eine abenteuerliche Reise mit Höhen und Tiefen beginnt.


Meinung:
Ich habe auch schon von Ava Reed - Mondprinzessin gelesen, und ich fand es so toll.
Dieses Buch hat mich schon vor Erscheinungsdatum gereizt. Das Cover ist einfach ein Traum.
Das Buch ist nicht nur für Jugendliche geeignet. 
Der Schreibstil ist sehr, sehr schön und man kann richtig super eintauchen.
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. 
Eine super schöne, traurige, herzerwärmende Geschichte.
Mein Herz hat bei jedem Kapitel sich mit gefreut oder auch mit gelitten.


Fazit:  
Eine absolute Kaufempfehlung, welches ich jeden der schöne Geschichten mag, ans Herz legen kann.








Titel: Wir fliegen wenn wir fallen
Autoren:  Ava Reed
Verlag: ueberreuter-Verlag
Genre: Jugendroman
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2017
Seitenzahl: 304  Seiten


Preis;
Buch: 16,95 € (gebundene Ausgabe)
Kindle: 14,99 €


Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764170727
ISBN-13: 978-3764170721


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Vielen Dank an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 25. Februar 2017

Emylia Hall - In unendlicher Ferne

○•* Rezension *•○

★★☆☆☆  (2 von 5 Sterne)




Titel: In unendlicher Ferne
Autoren:  Emylia Hall
Verlag: btb-Verlag
Genre: Roman
Erscheinungsdatum:
13. Februar 2017
Seitenzahl: 480 Seiten

Preis;
Buch: 9,99 € (Taschenbuch)
Kindle: 8,99 €
Sprache: Deutsch
 -ISBN-10: 3442714664
 -ISBN-13: 978-3442714667   


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Inhalt: 
Die junge Robyn zieht mit ihren Eltern in den kleinen Küstenort Merrin in Cornwall. Sie verliebt sich sofort in die Aussicht auf das Meer, auch wenn es, abgesehen von ihren Nachbarn weit und breit kaum eine Menschenseele gibt. Bis auf Tourristen, die es an den Sommertagen ans Meer zieht. Robyn beschließt, sich selbst das Surfen beizubringen. Kann ja nicht so schwer sein, denkt sie. Doch bei ihrem ersten Surf-Versuch hatte sie die Stärke der Wellen nicht einschätzen können. Sie wird von der Wucht der Welle ins Wasser geschleudert und droht zu ertrinken.
Jago der Nachbarsjunge geht mit seinen Hund an den Klippen spazieren und bemerkt das Unglück. Schnell handelt er und rettet Robyn. Als sie sich am Strand das erste mal wahrnehmen passiert etwas Magisches.
Mit der Zeit werden sie zu Freunden, wobei jeder für den anderen mehr empfindet, doch das Schicksal hat für beide anders entschieden.
An Robyns Geburtstag lernt sie die jungen Musiker Eliot kennen, und Robyn beschließt Merrin zu verlassen, um mit Eliot in London zu leben.
Jago hingegen bleibt in Merrin und denkt sehr oft an Robyn, doch den Mut sie zu Kontaktieren hat er nicht.
Eine Lange Reise mit einigen Hindernissen beginnt. Ob Robyn mit Jago abschließt, oder ihr Herz sie doch wieder in seine Arme treibt ?


Meinung:
Der Anfang gefiel mir ganz gut, jedoch zog sich die Geschichte wirklich sehr in die Länge.
Für mich war sie nicht wirklich interessant, da mir die Geschichte einfach zu Klischeehaft ist. Vieles konnte ich vorhersehen, und je weiter ich las, umso uninteressanter wurde es für mich.Ich habe wirklich lange gebraucht um diese Geschichte zu Ende zu lesen, einfach weil auch teilweise die Lust fehlte, diese Geschichte weiter zu lesen.
Der Schreibstil ist in Ordnung, jedoch hatte ich beim lesen das Gefühl, dass die Autorin nicht wirklich Herz reingesteckt hat, es wirkt für mich leider, einfach nur dahin geschrieben.
Ich stell es mir ja auch nicht einfach vor ein Buch zu schreiben, aber Autoren steht doch ´´die Welt´´ in Büchern offen, es kann jegliche Fantasie mit einbezogen werden, die trotzdem am Ende noch Real wirkt.
Das hat mir bei dieser Geschichte einfach gefehlt.
Was ich jedoch sehr mochte, war die Atmosphäre in Merrin, einen Ort wo man gerne Leben würde.


Fazit: 
Auch wenn mich die Geschichte nicht begeistert hat, möchte ich nicht abraten.
Vielleicht hat es mich einfach nicht überzeugt, jedoch anderen wird diese Geschichte gefallen.

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Vielen Dank an Randomhouse und den btb-Verlag  für das Rezensionsexemplar.