Interview mit Michael Hübner

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Bildquelle: michaelhübner.de

Michael Hübner
Lebenslauf von Michael Hübner

Michael Hübners Faszination für das Böse wurde geweckt, als er die Bücher von Stephen King für sich entdeckte. Und mit dieser Leidenschaft entstand auch gleichzeitig der Wunsch, selbst einmal Autor werden zu wollen. Bislang hat er drei Bücher im Goldmann Verlag veröffentlicht: "Stigma", "Sterbestunde" und "Todesdrang". Sein neuer Thriller "Seelenblut" ist nun als Selfpublisher-Titel erschienen. Michael Hübner ist verheiratet und hat drei Töchter.
 Quelle: Lovelybooks

Interview:


1. Wie bist du dazu gekommen, Autor zu werden?
Ich hatte schon immer sehr viel Fantasie und habe früh damit angefangen, Bücher zu lesen. Irgendwann war einfach der Drang da, mir selbst spannende Geschichten auszudenken. Bis zum ersten veröffentlichten Buch war es aber noch ein weiter Weg.

2. In welchem Alter hast du angefangen zu schreiben?
Schon als Kind habe ich mir Geschichten in Form kleiner Comics ausgedacht. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass meine zeichnerischen Fähigkeiten nicht besonders ausgeprägt sind. Also habe ich mich von dieser Form des Erzählens irgendwann wieder verabschiedet. Ernsthaft mit dem Schreiben angefangen habe ich mit Anfang zwanzig. Zu dieser Zeit habe ich etliche Kurzgeschichten verfasst, was ich damals aber eher als Hobby betrachtet habe.

3. Wo und zu welcher Tages/Nachtzeit schreibst du am liebsten?
Zum Schreiben verkrieche ich mich tagsüber die meiste Zeit in meinem Arbeitszimmer, wo ich die nötige Ruhe finde. Bei schönem Wetter suche ich mir mit einem Notizbuch aber auch gerne Mal ein ruhiges Plätzchen in der Natur.

4. Wie sieht dein perfekter Schreibtag eigentlich aus?
Falls damit ein gewisses Schreibritual gemeint ist, so habe ich keines. Ich schreibe, wenn ich Zeit und Lust dazu habe. Kreativität lässt sich nicht erzwingen. An manchen Tagen läuft einfach nichts zusammen, an anderen sprudelt es geradezu aus mir heraus. Letztere würde ich in meinem Fall als perfekt bezeichnen.

5. Wie sehen deine Vorbereitungen und Recherchen aus, bevor du mit einem Thriller anfängst?
Als Erstes sammle ich Ideen. Aus der Idee, die mich am meisten elektrisiert, erstelle ich einen groben Plot und recherchiere wenn nötig. Dann fange ich an zu schreiben. Dabei weiß ich in den meisten Fällen gar nicht genau, wo die Reise hingeht. Denn beim Schreiben bekomme ich die besten Ideen, da ich mich dann gedanklich am intensivsten mit der Geschichte und den Figuren befasse.

6. Was tust du, um eine Schreibblockade zu lösen?
Mich mit anderen Dingen beschäftigen. Die besten Einfälle bekommt man meisten dann, wenn man sich am wenigsten mit der Materie beschäftigt.

7. Welches ist dein bestes (oder Lieblingsbuch) von allen, die du geschrieben hast?
Natürlich hat man als Autor immer einen sehr speziellen Bezug zu seinem ersten Buch. »Stigma« ist schon etwas Besonderes für mich, zumal ich es mit der Geschichte geschafft habe, bei einem der größten Verlage unterzukommen. Das stärkt in erheblichem Maße das Selbstvertrauen. Aber einen Lieblingstitel unter meinen eigenen Werken zu wählen, fällt mir ehrlich gesagt schwer. Ich habe zu jedem meiner Bücher eine spezielle Bindung. Man schreibt so etwas ja nicht an einem Wochenende. Es begleitet einen über Monate, und manche Figuren wachsen einem regelrecht ans Herz. Am meisten bewegt hat mich die Geschichte zu »Todesplan«, im speziellen die Recherchen dazu. Denn das Buch behandelt ein Thema, das mich sehr betroffen, fassungslos und auch wütend gemacht hat. Allerdings möchte ich hier auch nicht zu viel vorwegnehmen.

8. Was liest du privat am liebsten?
Im Grunde alles, wo »Thriller« draufsteht.

9. "Seelenblut" ist das 3. Buch der Chris Bertram-Reihe, welcher Charakter ist dein liebster?
Ich denke, in dem Charakter Chris Bertram steckt sehr viel von mir selbst. Daher ist mir der Kerl ziemlich sympathisch ;-) Allerdings muss ich zugeben, dass die sehr eigenwillige Corinna Hartfels ihm langsam den Rang streitig macht.

10. Wird es mit Chris Bertram weiter gehen und wenn ja, hast du schon eine Idee wie?
Mit der Reihe wird es definitiv weitergehen. Im Moment sammle ich noch fleißig Ideen für den nächsten Teil, daher kann ich zur Story noch nicht viel sagen.

11. Was machst du in deiner Freizeit gerne, wenn du nicht schreibst?
An erster Stelle steht natürlich meine Familie. Ich treffe mich aber auch gerne mit Freunden auf ein paar Bier oder zu einem guten Steak. Auch verreise ich sehr gerne, was ich aber aus Zeitgründen leider viel zu selten tue. Bei schönem Wetter halte ich mich am liebsten im Freien auf und mache Spaziergänge mit meinem Hund Lucky. Und seitdem es Streamingdienste im Internet gibt, bin ich zu einem leidenschaftlichen Serienjunkie geworden.


Vielen Dank lieber Michael Hübner für dieses Interview.





Die Bücher:
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51H8AMbCDfL._AC_US218_       Seelenblut
                                                     3. Fall für Chris BertramEine Reihe von bizarr inszenierten Morden offenbaren Oberkommissar Chris Bertram eine neue Dimension des Bösen. Denn der Täter scheint es auf die Seelen seiner Opfer abzusehen, indem er sie vor ihrem Tod bestimmten Emotionen aussetzt. An den Tatorten werden Blutrückstände gefunden, deren Analyse einen Treffer in der Datenbank ergibt. Demnach handelt es sich bei dem Täter um einen Mann, der seit zwei Jahren als vermisst gilt. Als Bertram dessen Namen liest, stockt ihm der Atem. Sofort verständigt er Corinna Hartfels vom BKA und begibt sich gemeinsam mit ihr auf die Jagd nach dem Mann, der sie immer wieder in die Irre führt. Ein schonungsloses Katz-und-Maus-Spiel beginnt, dessen Verlauf die beiden Ermittler geradewegs in ihre ganz persönliche Hölle führt.


»Seelenblut« kann unabhängig vom Rest der Reihe gelesen werden.




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